E-Automation

LCA – Low Cost Automation

Der Begriff „Low Cost Automation“ – auch kurz „LCA“ genannt – gehört mittlerweile untrennbar zur Philosophie der schlanken Produktion (Lean Manufacturing). Low Cost Automation lässt sich am Besten mit „Einfachautomatisierung“ übersetzen – also E-Automation.

Für LCA gibt es keine festgeschriebenen Regeln. Die Abläufe und Betriebsmittel in der Tendenz einfach zu gestalten, ist erklärtes Ziel.

Einfach = Kostengünstig.

Wir verstehen und unterstützen Sie, in dem Bestreben, ein möglichst effizientes Zusammenwirken von Mensch und Maschine zu entwickeln und zu realisieren.
Die dahinter steckende Produktionsphilosophie verlangt schlanke oder einfache Betriebsmittel, die in der Regel nicht von der Stange beschafft werden können und deshalb oft von den Unternehmen selbst gebaut werden.
Hierbei können wir mit unserer Erfahrung optimale Hilfestellung leisten.

Sei es beratend oder aktiv als verlängerte Werkbank, um Ihre Vorrichtung oder Maschine herzustellen.

Ausbildung und Training

Der wichtigste Punkt ist das Erreichen eines Paradigmenwechsels bei den Beteiligten. Die klassische funktionale Trennung von Fertigung und Planung und die damit verbundene Denkweise, die Planung wisse, was für die Fertigung richtig sei, stellt dabei eine der größten Hürden dar.
Hier arbeiten wir intensiv mit unserem Partner, der Firma Synchro Experts zusammen, um Ihnen den größtmöglichen Nutzen bieten zu können.

Die Bedeutung von LCA

Die Fähigkeit, LCA umzusetzen, ist eine wesentliche Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit jedes herstellenden Unternehmens. Jedes gute Unternehmen sollte versuchen, LCA zu entwickeln und betreiben und die damit verbundenen Technologien im Hause zu behalten. Sie können die ausgeklügelsten Roboter, Maschinenparks oder CNC-Maschinen kaufen, aber das können auch Ihre Konkurrenten.

LCA / LCIA ist ein Ergebnis aus den Kaizen-Aktivitäten der Shopfloor-Mitarbeiter in japanischen Weltklasse-Unternehmen. Eine produktorientierte Herstellungsweise (Lean Manufacturing), in der Produkte nach dem „One Piece Pull“-Prinzip in kleinsten Mengen in Zellen gefertigt werden und die sich damit von jener Produktionsweise unterscheidet, die – auch heute noch – in der westlichen Welt verbreitetet ist und durch eine funktions- und technologie-orientierte Trennung der Prozesse gekennzeichnet ist. Das heißt, hierzulande werden Produkte getreu den Regeln der Massenproduktion bzw. dem Prinzip der Mengendegression in möglichst großen Stückzahlen (Losen) im wahrsten Sinne des Wortes durch den Herstellungsprozess „geschoben“ (Push-Prinzip).

Diese beiden verschiedenen Produktionsweisen, Pull- und Push-Prinzip, stellen völlig unterschiedliche Anforderungen an die Flexibilität und damit an den Automatisierungsgrad einer Fertigung.
Den hoch automatisierten Fertigungseinrichtungen vieler Unternehmen fehlt es oft an der erforderlichen Flexibilität, schnell und kostengünstig auf neue Anforderungen der Märkte zu reagieren, obwohl sie doch einst auch unter dem Aspekt der höheren Flexibilität beschafft wurden.

Hierbei handelt es sich oft um sehr einfache Tätigkeiten, wie beispielsweise das Be- und Entladen von Maschinen, das Zusammenfügen von Teilen in der Montage, das Anbringen von Kabeln oder das Eindrehen von Schrauben. Es sind genau diese manuellen Tätigkeiten, die man mit einfachen Mitteln und cleveren Ideen effizient reduzieren kann. Durch Bemühungen dieser Art entstehen viele kleine und einfache Automatisierungen. LCA-kann bedeuten, alle manuellen Tätigkeiten so zu vereinfachen, dass die Werker ein Betriebsmittel nur noch beladen müssen und das Auswerfen der fertig bearbeiteten Teile automatisch geschieht (Chaku Chaku-Prinzip).
Im Zusammenhang mit der Anwendung von LCA ist ein weiteres Element zu nennen: „Jidoka“ oder auch „Autonomation“ genannt. Dahinter verbergen sich der mannlose Betrieb und die selbständige Prozessüberwachung einer Maschine. Bei Abweichungen vom normalen Produktionsprozess (Defekte, Werkzeugbruch, fehlender Teilenachschub usw.) bzw. zur Vermeidung von Fehlern hält die Maschine selbstständig an und gibt dem Werker
ein Signal zum Eingriff.
Die dahinter steckende Produktionsphilosophie verlangt schlanke oder einfache Betriebsmittel, die in der Regel nicht von der Stange beschafft werden können und deshalb oft von den Unternehmen selbst gebaut werden. Hierbei können wir mit unserer Erfahrung optimale Hilfestellung leisten.

Einfach
  1. Vermeidung komplizierter Bewegungsabläufe, Funktionen und Strukturen, Rotations- und Linearbewegungen, die mit einfachen mechanischen Elementen durchgeführt werden
  2. Nutzung der physikalischen Grundgesetze (Gravitation, Kräfte-Parallelogramm usw.)
Kostengünstig
  1. Einsatz einfacher und handelsüblicher Materialien und Komponenten
  2. Häufige Wiederverwendung von demontierten Betriebsmitteln.
Leicht zusammen- und auseinanderzubauen

Einsatz von Baukastensystemen, aus denen eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte hergestellt werden können.

Modularer Aufbau
  1. Geringer Komplexitätsgrad
  2. Nicht zu viele Bearbeitungsschritte in einem Modul
  3. Schnelle Veränderbarkeit: Module werden je nach Produkt neu angeordnet; d.h., die Zellen werden ständig verändert. Deshalb sind die Module meist mit Rädern und einer flexiblen Versorgungsinfrastruktur ausgestattet.
Entwicklung und Herstellung

Betriebsmittel und Vorrichtungen werden unter Berücksichtigung der Anforderung der Produktion vorzugsweise im eigenen Unternehmen hergestellt. Hier verstehen wir uns als kompetenter Dienstleister und verlängerte Werkbank.